International: Sport & Dienst - Verhaltensanalyse, Seminare, Beratung & mehr
Telefon : +49 (0)163 2513673Email : center@canine-guardian.org

MINDSET

Konzentration, Selbstbeherrschung und Klarheit: Wer geistig nicht wachsen darf, kann steigenden Anforderungen nicht standhalten.

Was bedeuten diese Schlagworte?

Das sogenannte „Mindset“ beschreibt im Grunde genommen unsere persönliche Einstellung zum Leben, zu unseren Erfahrungen und in gewisser Weise unsere gesamte Mentalität.

Das ist ein Begriffs-Behältnis, in das alles hinein gehört, was unseren Umgang mit den Herausforderungen des Alltags beeinflusst.

Auch der Hund besitzt ein „MINDSET“.

KONZENTRATION

Wir wünschen uns von Hundeführer und Hund eine Einstellung, die Konzentration auf bestimmte Ziele erlaubt. Diese Konzentration ist zwar manchen Individuen in die Wiege gelegt, muss bei anderen aber gefördert und gepflegt werden. Wer sich konzentrieren kann, fühlt sich weniger gestört. Er erfährt weniger Stress durch auf ihn einprasselnde Reize. Dadurch steigt die persönliche Selbstwirksamkeit – und das ist ein wichtiger Grundbaustein, um Widrigkeiten konstruktiv begegnen zu können.

SELBSTBEHERRSCHUNG

Wir fördern Selbstbeherrschung, Impulskontrolle, emotionale Regulation – weil es wichtige Werkzeuge für Hund und Mensch sind – nicht nur, um eine gestellte Aufgabe erfolgreich zu bewältigen. Diese „Skills“, wie man es Neudeutsch nennt, erleichtern das allgemeine Zusammenleben. Den respektvollen Umgang mit Grenzen, Frustration tolerieren und die Gelassenheit in unangenehmen Situationen erlernt man deutlich einfacher auf der Basis von Selbstbeherrschung.

KLARHEIT

Klarheit ist kein defensives Wort. Es umreißt Selbstbehauptung wie auch eine klare, nachvollziehbare Position einnehmen zu können. Die kann befürworten – aber auch ablehnen. Mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Um Klarheit nach außen zu tragen benötigen wir vor allem Klarheit „nach Innen“ – wir müssen uns unserer Selbst, unserer Bedürfnisse, Motive und Ängste bewusst werden. Klarheit beinhaltet auch „Selbstfürsorge“ – dazu gehört auch die Akzeptanz seiner selbst. Wichtig insbesondere im Umgang mit Aggression und der tabusierten Lust, die einen erschrecken und verstören kann. Sie kann ein Teil unseres Selbst sein. Und auch ein Teil des Hundes, der unser Leben mit uns bestreitet.