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TECHNIK & GRUNDLAGEN


Körperbeherrschung und Bewegungsfreude: eine stabile Basis schaffen.

Weshalb gehört es zu einem gesunden Selbstvertrauen, sich der körperlichen Leistungsfähigkeit bewusst zu sein?

Wie entsteht Freude an Bewegung aus dem Gefühl, Bewegung zu beherrschen?

Motorik und die Entwicklung von Körpergefühl ist ein wichtiger Aspekt – zum einen, wenn es um das Erleben von Selbstwirksamkeit geht. Zum anderen interagiert die Muskulatur über die Tiefenwahrnehmung (Propriozeption) konstant mit der motorischen Steuerung des Gehirns, gibt Rückmeldungen über körperliche Befindlichkeiten und ist somit an der Gehirnentwicklung und der allgemeinen Wahrnehmung unserer Umwelt beteiligt.

Ein Hund, der selbstsicher durch seine täglichen Aufgaben gehen soll, braucht vor allem eins:

Die Überzeugung, genügend Kompetenz dafür zu besitzen.

Realistische Selbstwahrnehmung. Verständnis von Konsequenzen, von größeren Zusammenhängen und dem eigenen Empfinden. Es bedeutet kognitive Orientierung und die Sicherheit, Auswege finden zu können.

Handlungskompetenz ist erlernbar.

Das beginnt bei einfachen Grundprinzipien und geht bis hin zu komplexen Verhaltensketten als Reaktion auf Problemstellungen. Ohne stabile und fundierte Basis sind komplexe Lösungswege nicht souverän zu meistern – das gilt für Körper und Geist gleichermaßen.

Also beginnt jedes Grundlagentraining damit, Schritt für Schritt die Basis für souveräne Handlungsfreiheit zu schaffen. Dafür braucht der Anleitende ein tiefgreifendes Verständnis für das Wesen der späteren Aufgabe – und hier beginnt die Kompetenz eines Ausbilders. In der Kunst, dieses Verständnis für andere begreifbar zu machen, liegt auch die Qualität eines Lehrmeisters.